Bibel-ABC Worterklärungen

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Abendmahl
Jesus gab seinen zwölf Jünger das erste Abendmahl. Er gab ihnen Brot und Wein. Das Abendmahl erinnert uns an Jesus.

Altar
An einem Altar kann man beten. Auch wurden auf einem Altar Tiere als Opfer verbrannt.  In der freien Natur wurden dazu Steine aufeinander geschichtet und das Opfer darauf gelegt.

Amen
Amen kommt aus der hebräischen Sprache und bedeutet “gewiss” , “wahrhaftig”, “so ist es!”

Arche
Eigentlich ein Kasten, in dem man etwas sicher aufbewahren kann. Auch ein großes Schiff wird Arche genannt. Noah brachte Tiere in die Arche.

Auferstehen
Jesus Christus ist auferstanden. Sein Geist kehrte in seinen Körper zurück.

Aussatz
Aussatz ist eine Krankheit, bei der der Körper von Geschwüren bedeckt ist. (heute: Lepra)

B

Begraben
Wenn jemand stirbt, wird er begraben. Zur Zeit der Bibel wurden die Toten in Höhlen gelegt.

Bergpredigt
Jesus stand auf einem Berghang und predigte das Evangelium. Dies ist eine berühmte Predigt.

Bestrafen
Wenn man etwas Schlechtes tut, wird man bestraft.

Beten
Beten bedeutet: Mit Gott sprechen.

Brotlaibe
Jesus speiste 5000 Menschen mit fünf Brotlaiben.

Bundeslade
Bundeslade war ein wertvoll gearbeiteter Kasten, in dem die 10 Gebote Gottes lagen, die Mose von Gott erhalten hatte. Während der Wüstenwanderung trugen die Israeliten die Bundeslade immer mit sich.

C

D


Diener

Ein Diener ist jemand, der für einen anderen arbeitet.

Dornen
Die Soldaten machten für Jesus eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf. Dornen sind spitz und tun weh.

Dreikönigstag
Am 6. Januar begeht die katholische Kirche das Hochfest der “Erscheinung des Herrn” – Epiphanie. Die volkstümliche Bezeichnung “Fest der Hl. Drei Könige” hängt wohl mit der Übertragung ihrer Gebeine von Mailand nach Köln im Jahr 1164 zusammen. Die drei Magier, Sterndeuter oder Weisen, die seit dem 6. Jahrhundert Könige genannt werden, finden durch den Stern geleitet den Weg zum Kind in der Krippe in Bethlehem. Sie kommen mit den drei Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Die Namen Caspar, Melchior und Balthasar werden den Weisen seit dem 9. Jahrhundert gegeben. Sie gelten als Vertreter der drei Rassen, der drei Erdteile und der drei Lebensalter. Erst seit dem 12. Jahrhundert gibt es den Mohrenkönig Melchior. Die Reliquien der Drei Könige wurden in Mailand verehrt und 1164 nach Köln überführt, wo sie in einem Goldschrein im Dom aufbewahrt werden. Dadurch bekam die Verehrung der Heiligen Drei Könige in Deutschland großen Auftrieb.

Mit dem Dreikönigstag ist auch ein Haussegen verbunden, der heutzutage von den Sternsingern gespendet wird. Über oder an der Eingangstür der Häuser von Christen werden die Jahreszahl und die Namen der Könige mit Kreide aufgezeichnet: 20+C+M+B+03. Die Buchstaben lassen sich auch folgendermaßen deuten: “Christus mansionem benedicat” – Christus segne dieses Haus.

E

Engel
Ein Engel ist ein Helfer Gottes. Ein Engel kommt vom Himmel.

Entscheiden
Gott lässt uns entscheiden, ob wir Gutes oder Schlechtes tun wollen.

Erretten
Jesus ist gestorben, um uns zu erretten.

F

Fasten
Moses fastete 40 Tage. Er aß und trank 40 Tage lang nichts.

Felsengrab
In einem Felsengrab werden Menschen begraben. Jesus wurde in einem Felsengrab begraben.

Flüchten
Flüchten bedeutet: Vor jemand davonlaufen. Die lsraeliten flüchteten vor den Ägyptern.

Flut
Noah rettete die Tiere vor der Flut. Bei der Flut bedeckte Wasser die ganze Erde.

Führen
Führen bedeutet: Den Menschen zeigen, was sie tun sollen. Gott gebot Moses, die lsraeliten zu führen.

G

Garten
In einem Garten wachsen Blumen, Bäume und Gras. Adam und Eva lebten im Garten von Eden.

Gebieten
Jesus gebot dem Wind, er solle sich legen.

Geist
Ein Geist hat keinen Körper aus Fleisch und Blut.

Getauft
Wenn sich jemand der Kirche anschließt, wird er getauft. Wenn jemand getauft wird, werden seine Sünden weggewaschen.

Gleichnis
Jesus erzählte viele Gleichnisse. Er erzählte Geschichten, und dadurch verstanden die Leute besser, was er sie lehren wollte.

Gebote
Gott sagt uns, was wir tun sollen – das ist ein Gebot.

Gefangenschaft
Die Juden wurden gefangengenommen. Die Babylonier führten die Juden aus ihrer Heimat fort.

Glaube
Glauben haben bedeutet: Etwas für wahr halten. Wir sollen an Gott glauben.

Götze
Ein Götze ist ein Standbild. Manche Leute beten Götzen an. Sie beten nicht zu Gott.

H

Heilen
Jesus heilte Kranke. Er machte sie wieder gesund.

Heilige Schriften
Die heiligen Schriften sind Bücher, in denen das Wort Gottes geschrieben steht

Herberge
Eine Herberge ist ein Haus, wo man essen und übernachten kann.

Holzblock
Ein Holzgestell, in das ein Sträfling unten mit den Füßen und oben mit den Händen und dem Kopf eingespannt wurden.

Huldigen
Die Sterndeuter fielen vor Jesus nieder und beteten ihn an. Sie zeigten, dass sie ihn als ihren Herrn anerkannten.

Hirte
Ein Hirte hütet die Schafe. Als David ein Junge war, hütete er Schafe.

Hungersnot
Eine Hungersnot ist eine Zeit, wo es nichts zu essen gibt. In Kanaan gab es eine Hungersnot; es gab nichts zu essen.

I

J

Jünger
Ein Jünger ist jemand, der Jesus nachfolgt und so sein möchte wie er. Jesus lehrte seine Jünger. (Freunde)

K

Karwoche
Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, auch stille Woche, Heilige Woche oder Große Woche genannt. Das Wort “Kar” kommt von dem althochdeutschen “Kara” und bedeutet “Klage, Sorge, Kummer, Trauer”. Die Kartage – von Donnerstagabend bis Samstagabend – bilden den Höhepunkt der Vorbereitung auf Ostern. Die Kirche feiert das Leiden, Sterben, Tod und Auferstehung Jesu Christi.

Kreuzigen
Kreuzigen bedeutet: Jemand töten, indem man ihn an einem Kreuz festmacht. Jesus wurde gekreuzigt.

Krippe
Aus einer Krippe fressen Tiere. Jesus wurde in eine Krippe gelegt, als er geboren war.

Krippen sind bildhafte Darstellungen des Weihnachtsevangeliums nach Lukas mit den Hauptszenen der Geburt Christi, der Verkündigung an die Hirten im Felde und der Ankunft der Hirten im Stall. Dazu treten fallweise noch eine unterschiedlich große Zahl weiterer Szenen von der Huldigung der Drei Könige über die Flucht nach Ägypten bis zur Hochzeit von Kanaa. Davon abgesetzt sind die Fastenkrippen, deren Thema die Darstellung der Leiden Jesu ist. Das Aufstellen von Weihnachtskrippen ist in vielen katholischen Ländern verbreitet. Tirol kann aber zweifellos als eine der schönsten Krippenlandschaften bezeichnet werden. Krippenbauen, – aufstellen und der Brauch des “Krippeleschauens ” – ursprünglich der wechselseitige Besuch der Krippenbesitzer – erfreuen sich in Nord-, Ost- und Südtirol auch in der Gegenwart großer Beliebtheit. Bekannte Krippenregionen bzw. -dörfer sind z.B. das Schnalstal, das Fassatal, das Grödental und das Pustertal, aber auch das Pitztal und das Außerfern sowie die Dörfer im Umkreis von Innsbruck Thaur, Absam, Götzens, Axams,Birgitz, Oberperfuß und Zirl.

Bildliche, zum Teil auch plastische Darstellungen des Weihnachtsgeschehens gab es bereits im Mittelalter. Während die romanischen und gotischen Weihnachtsszenen aber immer Teil des Marienlebens bildeten, ist die Weihnachtskrippe als selbständige szenische Darstellung eine Erscheinung der nachreformatorischen Zeit und nur vor dem Hintergrund der neuen Frömmigkeit der Gegenreformation zu verstehen. Die Anfänge der Krippe reichen in Tirol in das frühe 17. Jahrhundert zurück. Die ersten Weihnachtskrippen wurden in den Jesuitenkirchen von Hall und Innsbruck in den Jahren 1608/09 aufgestellt.

In die Privathäuser gelangten die Krippen erst Ende des 18. Jahrhunderts im Zuge der josefinischen Reformen, die allen Prunk und somit auch die Krippen für kurze Zeit aus den Kirchen verbannten. Neben den heute für Tirol charakteristischen geschnitzten Figuren kann man in Kirchen und Häusern auch zahlreiche Beispiele der an sich älteren bekleideten Krippenfiguren und der Papierkrippen sehen.

Krug
In einem Krug kann Öl oder Wasser sein.

L

Laubhüttenfest
Es wurde bei den Israeliten im Herbst nach der Ernte sieben Tage lang gefeiert. Während dieser Zeit wohnten sie in Hütten aus Laub und Zweigen.

Leiden
Wir leiden, wenn uns etwas weh tut. Wir leiden auch, wenn wir sehr traurig sind. Jesus hat für uns gelitten.

M

Macht
Gott hat große Mach. Gott kann das tun, was die Menschen nicht tun können.

Manna
Manna war die Nahrung der Israeliten während der Wüstenwanderung. Sie konnten die körnige Nahrung aufsammeln und daraus Brot und andere Speise zubereiten.

Myrrhe
Myrrhe ist das Harz eines immergrünen Baumes. Man kann daraus Parfüm und Salböl herstellen.

Myrte
Myrte wächst in Palästina und Syrien an feuchten Stellen. Der Strauch hat immergrüne, dunkel glänzende Blätter.

N

Nächster
Jesus hat gesagt, wir sollen unseren Nächsten lieben. Er hat gesagt, wir sollen alle Menschen lieben.

O


Opfer

Durch Opfer wollten die Völker ihre Götter ehren oder Strafe und Unheil abwenden. Auch das Volk Israel brachte Gott Opfer. Es gab Früchte, Mehl, Brot, Öl, Wein, Weihrauch, Rinder, Kälber, Schafe, Ziegen oder Tauben als Opfergaben. Es gab verschiedene Arten von Opfern, Brand-, Speise-, Dank-, Sünd- und Schuldopfer.

Opfern
Opfern bedeutete zur Zeit des Alten Testaments: ein Tier schlachten und auf einem Altar verbrennen.

Opferkasten
Die Leute legten das Geld, das sie für Gott spenden wollen, in Opferkästen.

P

Palmzweige
Die Leute schwenkten Palmzweige, also Zweige von einem Baum, der Palme heißt. (Palmsonntag)

Paschamahl
Jesus kam nach Jerusalem, um das Paschamahl zu essen. Das Paschamahl erinnerte die Juden daran, dass Gott die lsraeliten zur Zeit Moses gerettet hatte.

Prüfen
Wir werden geprüft, damit wir zeigen können, ob wir das tun, was richtig ist. Gott sandte uns auf die Erde, um uns zu prüfen.

Q

R

Richter
Ein Richter sagt, was gut und was schlecht ist. Richten bedeutet: Sagen, was gut und was schlecht ist.

Riese
Ein Riese ist sehr groß und stark. Goliat war ein Riese.

S

Sabbat
Sabbat bedeutet wörtlich “Ruhe” und ist der siebte Tag der Woche. Er erinnert an Gottes Ruhetag am Ende der Schöpfung. Er ist der Erholung , dem Nachdenken über Gott und dem Sprechen mit ihm vorbehalten.

Salben
Salben bedeutet, jemand Öl aufs Haupt gießen und ihn segnen.

Segen
Jakob gab seinen Söhnen einen Segen. Jakob legte seinen Söhnen die Hände auf und betete für sie. Gott segnete Jakob. Gott half Jakob und gab ihm viel Gutes. Segnen bedeutet: etwas Gutes geben. Maria und Elisabeth dankten Gott, weil er sie gesegnet hatte. Jesus hat die Kinder gesegnet.

Soldaten
Die Soldaten gehorchten dem König.

Spenden
Der Kirche Geld spenden heißt, dass man ihr Geld gibt.

Stall
Ein Stall ist ein Haus für Tiere. Maria und Josef übernachteten in einem Stall.

Begraben
Die Juden mussten den Römern Steuern zahlen. Sie mussten ihnen Geld geben.

Sklave
Ein Sklave ist jemand, der für einen anderen arbeiten muss. Die Sklaven mussten schwer für den König arbeiten.

Stamm
Ein Stamm besteht aus vielen Leuten. Die Familien der 12 Söhne Jakobs wurden Stämme genannt.

T

Talente

Talente waren damals Geldstücke. Ein Mann gab seinem Knecht fünf Talente.

Taufe
Ursprünglich war die Taufe eine Kultwaschung zum Zeichen der Reue. Johannes gab den Menschen Ermahnungen und guten Rat und führte sie so zur Reue, dann taufte er sie. Es ist also klar, dass diese Taufe ein Symbol der Reue über alle Sünden war, wie es in den Worten zum Ausdruck kommt.

Taufkerze
Taufkerze symbolisiert das Licht, das Christus sein möchte, das Licht der Welt,
das Licht das auch in Familien scheint. Die Taufkerze kann immer daran erinnern, mindest einmal zum Geburtstag oder an Weihnachten.

Teilen
Teilen bedeutet: anderen einen Teil von dem geben, was man selbst hat. Johannes der Täufer sagte den Leuten, sie sollten mit den Armen teilen.

Tempel
Der Tempel ist das Haus Gottes.

Teufel
Teufel ist eine andere Bezeichnung für den Satan.

Tragbahre
Die Männer brachten den Gelähmten auf einer Tragbahre. Sie trugen ihn auf einer tragbaren Liege.

Traum
Gott sprach im Traum zu Josef. Gott sprach zu Josef, als dieser schlief.

U

Unglück
Wenn uns etwas Schlechtes zustößt, ist das ein Unglück.

V

Verehren
Gott verehren bedeutet: Ihm zeigen, dass man ihn liebt. Wir verehren Gott, indem wir seine Gebote befolgen. Wir verehren ihn, indem wir zu ihm beten.

Vergeben
Jemand vergeben bedeutet: Das Schlechte vergessen, das er getan hat. Jesus Christus wird uns das Schlechte vergeben, das wir getan haben, wenn wir damit aufhören. Gott vergab dem Volk Israel. Gott vergaß das Schlechte, was das Volk Israel getan hatte.

Versprechen
Versprechen bedeutet: Sagen, dass man etwas tun wird.

Vision
Eine Vision ist ein Traum, den Gott ein gibt.

Vorrat
Wenn man etwas aufhebt, bis man es braucht, so hat man einen Vorrat Die Ägypter hatten einen Getreidevorrat.

W

Wächter
Ein Wächter ist jemand, der Gefangene bewacht. Er passt auf, dass sie nicht ausreißen.

Wahrheit
Jesus lehrt die Menschen die Wahrheit. Jesus lehrt die Menschen, was recht ist.

Weizen
Weizen ist eine Getreideart. Aus Weizen backen wir Brot.

Weihnachtskrippe
Die Weihnachtskrippe wurde 1223 zum ersten Male durch den heiligen Franz von Assisi in Greccio (Italien) in einer Kirche aufgestellt.

Wunder
In einem Wunder zeigt sich Gottes Macht.

Wüste
Eine Wüste ist ein Land, wo es weder Städte noch Menschen gibt. Es ist ein ödes Land. Moses und die lsraeliten lebten 40 Jahre in der Wüste.

X

Y

Z

Zerstören
Zerstören bedeutet: Kaputtmachen, niederreißen oder verbrennen. Die Stadt Jerusalem wurde zerstört.

Zeltmacher
Zeltmacher war zur Zeit Jesu ein Beruf. Es wurden Decken und Zelttücher hergestellt. Der Apostel Paulus Verdiente auf seinen Reisen damit seinen Lebensunterhalt.

Zöllner
Ein Zöllner war ein Mann, der von den Leuten die Steuern (Abgabe an das Land) einsammelte.


Zur Übung des Umgangs mit der Bibel gibt es in der Schlemmer-Ecke ein Rezept für den Bibelkuchen (Backwaren).

Tischsprüche und Tischgebete sind in der Schlemmer-Ecke zu finden.

siehe auch unter: Feste und Feiern

 

 

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