Vom ‘neuen’ Kindergartenkind zum ‘großen’ Schulkind

Für jedes Kindergartenkind beginnt die Kindergartenzeit mit einem Kennenlernnachmittag. Gemeinsam mit den Eltern verbringt es die ersten Stunden in unserer Einrichtung. Dabei lernt es seine Umgebung und die anderen neuen Kinder kennen. In den folgenden Wochen haben die Kinder die Möglichkeit, nachmittags in unsere Einrichtung zu kommen, um sich langsam an das Leben eines Kindergartenkindes zu gewöhnen. Nach den so genannten Schnuppernachmittagen kristallisieren sich erste Kontakte und Freundschaften heraus und die Aufteilung in die Gruppen erfolgt.

In der ersten Woche nach den Sommerferien öffnet der Kindergarten für die neuen Kinder zunächst nachmittags. Ab der zweiten Woche können die Kinder vormittags in den Kindergarten kommen. Dabei wird auf die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten der Familien Rücksicht genommen.

Nach einer etwa dreimonatigen Eingewöhnungsphase hat das Kind begonnen, sich in seiner Gruppe einzuordnen. Erste Kontakte sind geknüpft und Bindungen aufgebaut. Aus 25 einzelnen Kindern entsteht allmählich langsam eine Gruppe.

Im zweiten Kindergartenjahr festigen die Kinder ihre Freundschaften und dehnen sie auf weitere Kinder aus. Jedes Kind entwickelt sich zu einer Persönlichkeit und findet seine Position in der Gruppe. Der Kindergarten ist ihm nicht mehr fremd. Interessen werden geweckt, Neigungen gefunden und vertieft.

Das dritte Kindergartenjahr – und somit auch das letzte – beginnt mit der Begrüßung der Maxis (Überreichung eines MAXI-Ordens). Durch viele Aktionen wird den Kindern bewusst, dass sie nun „die Großen” sind. Dieser Zustand motiviert sie, stärkt ihr Selbstbewusstsein und es finden neue Lernerfolge statt.

In den letzten zwölf Monaten nehmen Freude und Trauer viel Platz ein. Jedes Kind freut sich auf die Schule und muss gleichzeitig Vertrautes aufgeben und sich von Freunden und Gewohnheiten lösen.

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