Anleitung:
Die Nüsse vorsichtig mit dem Messer halbieren und ausgehöhlen. Danach
die Kanten glatt gefeilen. Nun wird der Rundstab in entsprechender Länge
abgesägt, die Kanten gebrochen und die Standflächen glatt gefeilt. Das Holz
soll der Maserung entlang glatt geschmirgelt werden. Zuletzt kann der Stab
2-3 mal dünn lackiert werden.
Das gebügelte Fischbeinband
aufgelegen und durch einen Bug in der Mitte markieren. Mit dem Bleistift die
Nussabstände einzeichnen, von der Mitte 3 cm, zwischen den Nüssen ca. 1 cm Abstand. Das untere Drittel des Stabes
soll zum Halten frei bleiben, daher muss probeweise das Stoffband an den Stab
gelegt werden.
Pro Bandhälfte werden drei bis vier Nüsse gebraucht. Diese sorgfältig
mit Kaltleim auf das Stoffband kleben. Die Nussspitzen sollen zur Bandmitte zeigen.
Die zweite Nusshälfte muss genau dagegen geklebt werden. Um die Nuss während
des Trocknungsvorgange unter Druck zu halten, kann eine Strumpfschnur um die
Nuss gewickelt werden (Den Strumpf in ca. 1 cm breiten Streifen schneiden, immer in Form einer Spirale, so dass eine durchgehende Schnur entsteht).
Das Ende des Stoffbandes eingeschlagen und in die unterste
Nuss miteinkleben. Sind beide Stoffbänder mit Nüssen beklebt, werden sie am Rundstab befestigt.
Das Stabende mit dem Stahlnagel vorlochen, die Nussbänder mit dem Mittelbug
kreuzweise übereinander legen und den Ziernagel einschlagen
Anwendung:
Die Nussklapper wird waagrecht neben dem Körper gehalten, so dass die
Nussbänder vorne herunter hängen. Die Nüsse schlagen durch Schütteln des Stabes
gegeneinander. Es entseht ein mehr oder weniger trockenes Geräusch. Mit einer
schnellen Schüttelbewegung von oben nach unten wird ein schepperndes Geräusch
erzielt. Die Nüsse können mit der Hand aneinander gerieben werden. Sie können auch langsam über den Tisch gezogen werden.
Die Stabrassel eignet sich vor allem als Effektinstrument. Rhythmisch ist
sie schwer zu spielen.
Die Stabrassel mit Nüssen eignet sich zur Simulierung außermusikalischer
Vorgänge in Sprüchen und Gedichten: