Erarbeiten eines Entwicklungsstandes

Körperliches Erscheinungsbild

– Körperbau/Alter/Gewicht
– allgemeiner Gesundheitszustand
– Lähmung (welche Art von Lähmung)
– motorische Auffälligkeiten / Besonderheiten
– Haltungs- und Bewegungsmuster
– Art der Behinderung
– orthopädische Hilfsmittel (Gehhilfen)
– Sprachfehler (z. B. gespaltene Zunge nur anatomische Sachen)
– Augenstellung
– Erkrankungen (innere)
– Anfallsleiden
– Mimik und Gestik (Ausdrücke für Mimik = ausdrucksvoll bzw. -los, beherrscht unbeherrscht unbeweglich, impulsiv oder nicht)
– Selbständigkeit
– Linkshänder

Familienverhältnisse

– Bei wem wohnt das Kind (Eltern, Pflegeeltern, Heim, Großeltern)?
– Wie sind die Wohnverhältnisse (große oder kleine Wohnung usw.)?
– Wohnort (Land, Stadt)
– Hat das Kind Rechte und Pflichten in der Familie?
– Hat es Geschwister (Anzahl)?
– Welche Stellung hat das Kind in der Familie?
– Wie sind die familiären Beziehungen zu einander?
– Wie ist das Verhalten der Eltern zur Einrichtung?
– Haben die Eltern Arbeit?
– Welchen Erziehungsstil haben die Eltern (autoritär, demokratisch, …)?
– Wie ist die Beziehung zwischen Vater und Mutter (geschieden oder verheiratet usw.)?
– Wie ist das Verhältnis Vater-Kind/Mutter-Kind/Geschwister-Kind

Sozialverhalten

– Wie ist das Verhalten gegenüber Erziehern und anderer Kinder?
– Wie ist das individuelle Sozialverhalten?
– Wie ist die Integrationsfähigkeit?
– Neigt das Kind zu Aggressionen gegenüber Erziehern oder Kindern?
– Wie ist die Einstellung zu sich selbst (selbstbewusst, ängstlich, schüchtern, zu selbständig, hilfsbereit)
– Hat das Kind eine besondere Bezugsperson?
– achten auf: Wutanfälle, Trotz, Streitereien
– Wie ist das Verhalten der Kinder in diesen Situationen?
– Ist das Kind zur Linderung des Streits bereit?

Leistungsverhalten

– Wie ist die Konzentration des Kindes (beim spielen u. s. w.)?
– Ist das Kind leicht oder schwer zu motivieren?
– Wie ist die Belastbarkeit des Kindes?
– Wie ist das Aufgabenverständnis des Kindes?
– Wie ist die Lernbereitschaft des Kindes?
– Wie ist der Arbeitsbeginn (eifrig, übereifrig, freudig, gelassen, lustlos)?
– Wie ist die Ausdauer des Kindes?
– Wie ist das Arbeitstempo des Kindes?
– Wie ist die Arbeitsausführung bei dem Kind (schlampig, oberflächlich, genau)?
– Wie ist die Ermüdbarkeit bei dem Kind?
– Welche Einstellung zur Arbeit hat das Kind (gewissenhaft, pünktlich, sauber, geduldig)?
– Auf welche Art lernt das Kind (mechanisch, sinnvoll)?
– Lernt das Kind schnell oder langsam?

Intellektuelle Besonderheiten / geistige emotionale Besonderheiten

Emotionen  
– Wie ist die Ansprechbarkeit des Kindes (über Gefühle)?
– Ist das Kind mitfühlend?
– Ist das Kind schnell erregbar, begeisterungsfähig, unbewegt, kaltexplosiv?
– Ist das Kind emotional stabil oder labil?
– Wie ist der Wille des Kindes (willenstark, ziellos, unbeherrscht, unentschlossen, entschlussfreudig, sprunghaft, ziellos)?

Denken
– Wie ist der Umfang und die Verfügbarkeit an Erkenntnissen?
– Wie ist die Sprachentwicklung des Kindes (Sprachverständnis, Sprachproduktion usw.)?
– Wie ist die Sicherheit im Urteil (ist das Kind kritikfähig)?
– Kann das Kind logisch denken (planlos, folgerichtig, zweckmäßig)?

Einstellung und Positionen

– Wie ist die Einstellung des Kindes gegenüber der Einrichtung?
– Ist das Kind interessiert (z. B. an seiner Umwelt)?

Pädagogische Schlussfolgerung

– Braucht das Kind Erfolgerlebnisse?
– Braucht das Kind Lob und Zuspruch?
– Braucht das Kind emotionale Zuwendung und Zuspruch?
– Was würde ich weiter empfehlen?

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